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Stellungnahme des Ökologischen Jagdverbands e.V. (ÖJV) zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften 2016

Der Bundes-ÖJV hat sich zu der nunmehr hinfällig gewordenen Bundesjagdgesetzänderung geäußert (s. Anhang). Aus dem ÖJV Bayern kam dezidiert die Ablehnung „den günstigen Erhaltungszustand“ von Wildarten als Orientierung zu verwenden:

㤠22 (1)

Der ÖJV lehnt die Formulierung „günstiger Erhaltungszustand“ von Wildarten als Orientierung für Bestimmung von Jagdzeiten ab! Die Definition und Herleitung dieses Begriffs ist unklar und nicht eindeutig. Der ÖJV schlägt vor, Tierarten zu bejagen, „deren Bestände gesichert sind“.“

 
Dr. W. Kornder
(Vorsitzender)

Stellungnahme des Ökologischen Jagdverbands e.V. (ÖJV) zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften
2016-03-10_Stellungnahme_ÖJV_BJagdG_Nov
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Begründung für die Ablehnung der Bundesjagdgesetznovellierung durch Ministerpräsident Seehofer

In dieser Stellungnahme wird z.B. -  wie auch vom Bayerischen Bauernverband (BBV) oder dem Bayerischen Waldbesitzerverband - der „günstige Erhaltungszustand“ auf Initiative des ÖJV Bayern abgelehnt. Nach den Erfahrungen mit den Aktionen um die „Gams am Abgrund“, die eine waldfreundliche, praxisorientierte Bejagung des Gamswildes auf Kosten des bewährten Bayerischen Gesetzesgrundsatzes „Wald vor Wild“ und damit auf Kosten des Waldes auszuhebeln versuchen, ist bei dieser Nomenklatur Vorsicht geboten.

Dr. Wolfgang Kornder
(Vorsitzender ÖJV Bayern)