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Rottet Bayern gerade die Gämsen aus?

Wieder einmal ein interessanter Artikel von Christian Sebald in der SZ, der die Spannweite der Diskussion um die Gams im Bayerischen Gebirge darstellt. Und wieder einmal wird deutlich, wie z.B. von der Deutschen Wildtierstiftung, das derzeitige Sprachrohr der Befürworter hoher Gamsbestände, einseitig mit dem „günstigen Erhaltungszustand“ argumentiert wird. Der wird bemüht, um die Ausbreitung der Gams flächendeckend und auch im Wald zu fordern. Der „günstige Erhaltungszustand“ des Bergmischwaldes, vor allem des Schutzwaldes und der Leitbaumart Tanne hingegen, ist kein Thema, darf kein Thema sein, weil hohe Gamsbestände damit nicht zusammenpassen. Was hat Vorrang? (Zu) hohe Gamsbestände oder ein stabiler Bergwald mit angepassten Gamsbeständen?

Dr. W. Kornder
(Vorsitzender ÖJV Bayern)