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Aktuell

Teilzeitstelle besetzt: Markus Philipp wird Fachreferent des ÖJV Bayern!

Spenden sind nach wie vor willkommen!

Die vom ÖJV-Bayern ausgeschriebene Teilzeitstelle konnte auf dem ersten Anlauf erfolgreich besetzt werden. Anfang Juli wählten Vorstände des ÖJV Bayern unter den sechs Bewerbungen Markus Philipp aus. Der in Weihenstephan ausgebildete Forstingenieur ist schon längere Zeit Mitglied im ÖJV Bayern. Wir sind mit dieser Wahl sehr zufrieden, denn mit Markus Philipp konnten wir nicht nur einen sehr fachkundigen Förster mit Berufserfahrung sondern auch einen engagierten Jäger gewinnen. Beruf, Berufserfahrung und jagdliches Interesse passen sehr gut in unser Profil hinein.

Wir freuen uns, mit einem jungen, dynamischen und fachkundigen Mitarbeiter die waldfreundliche Jagd in Bayern weiter voranzubringen. Dass diese Aufgabe im derzeitigen jagdlichen und gesellschaftlichen Kontext nicht einfach ist, zeigen Widerstände aus verschiedensten Richtungen. Ungeachtet dessen verlangen der Klimawandel oder die immer näher kommende Afrikanische Schweinepest eine überzeugende Antwort: An einer effektiven, auf den Lebensraum abgestimmten  Schalenwildbejagung führt kein Weg vorbei. Mit Markus Philipp wird unsere bisherige erfolgreiche Arbeit weiter an Fahrt gewinnen.

Die Teilzeitstelle ist aus finanziellen Überlegungen heraus zunächst auf ein Jahr begrenzt. Dann werden wir klarer sehen, ob wir eine Verlängerung finanziell schultern können. Einen herzlichen Dank an die Bezirksverbände des ÖJV Bayern und alle Einzelpersonen, die bisher für diese Stelle gespendet haben und damit diesen innovativen Schritt erst ermöglichten. Dass wir uns über weitere Spenden für diese Teilzeitstelle freuen würden, muss ich wohl nicht besonders erwähnen. Wer uns hier unterstützen möchte, kann dies am einfachsten über unsere Homepage tun, unter Jagen für den Wald.

Wir wünschen Markus Philipp, dass er sich in unserem Umfeld wohl fühlt und seine Interessen und  Fähigkeiten mit Elan und Freude einbringen kann.

Dr. Wolfgang Kornder
(Vorsitzender ÖJV Bayern)

Neuer Mitarbeiter im ÖJV-Bayern

Liebe Leserinnen und Leser,
ich freue mich, dass ich mich als neuer Mitarbeiter des ÖJV Bayern bei Ihnen vorstellen darf.
Mein Name ist Markus Philipp, ich bin 33 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen, aber jagdlich noch recht konservativen oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Dort bin ich nach ein paar beruflich bedingten Stationen in Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, Starnberg und Augsburg zurückgekehrt. Ich wohne dort mit meiner Familie in einem kleinen Dorf mit ca. 20 Häusern am Stadtrand von Rosenheim.
Ich bin Förster und habe, wie so viele Förster vor mir, den Jagdschein im Zuge des Studiums in Weihenstephan gemacht. Acht Jahre ist das jetzt her und ich kann mich sehr gut an meine ersten jagdlichen Erfahrungen erinnern. Prägend war da auch meine erste Drückjagd auf Reh und Schwarzwild bei der Fürstlich Castell’schen Forstverwaltung und die Ansprache des damaligen Forstbetriebsleiters Ludwig Neeb: „Freunde, schießt sauber aber beherzt, denkt an die Verjüngung!“. Dieser Spruch begleitet mich nun auf jeden Ansitz und jede Drückjagd. Ludwig Neeb, der seinen wohl verdienten Ruhestand leider nur viel zu kurz erleben durfte, wird so bei mir immer in guter Erinnerung bleiben.
Mit dem Jagdschein frisch in der Tasche wurde ich im selben Jahr noch Mitglied im ÖJV Bayern. Seither erwarte ich jedesmal gespannt die neue ÖKOJAGD im Briefkasten. Fundierte, mit Zahlen hinterlegte Informationen, die es schaffen einen wissenschaftlichen Standard zu erreichen, der einzigartig ist in der deutschen Jagdmedienlandschaft, kennzeichnen für mich dieses Magazin. Und nur mit belegbaren Fakten gilt es, den Gegnern des Wald-vor-Wild-Gedankens entgegenzuwirken.
In der Öffentlichkeit kommen derzeit vermehrt vermeintliche Experten zu Wort, die zum Beispiel das Aussterben ganzer Schalenwildarten im Bergwald prophezeien oder gar den Schalenwildverbiss an Tanne oder an Laubholz und die daraus folgende Entmischung als eine Art natürliche Selektion beschönigen. Dazu kommt der Versuch, waldfreundliche Jagd als „Schalenwildvernichtung“ zu stigmatisieren. Im Schulterschluss mit anderen waldfreundlichen Verbänden müssen wir der Öffentlichkeit zeigen, dass in der durchaus polarisierenden Diskussion um „Wald vor Wild“ keine alternativen Fakten zulässig sind. Es geht mir hier nicht um Ideologien, sondern um nichts weniger als um die Zukunftsfähigkeit unseres Waldes, die durch die Jagd wesentlich gestützt wird!
Anfang des Jahres hat der ÖJV Bayern diese Stelle ausgeschrieben und ich habe mich umgehend darauf beworben. Diese Chance, einen so wichtigen Verein in dieser Form unterstützen zu können, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Der ÖJV Bayern ist hinsichtlich der Mitgliederzahl und der politischen Bedeutung in den letzten Jahren enorm gewachsen und er wächst erfreulicherweise auch weiterhin jedes Jahr. Bislang sind sämtliche Aufgaben im ÖJV Bayern, wie natürlich auch in den anderen Landesgruppen, fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern erledigt worden. Das ist wunderbar und wir können sehr stolz sein, so engagierte Mitglieder und eine derart engagierte Vorstandschaft  in unseren Reihen zu haben. Die Aufgaben werden, wie schon in den oberen Zeilen angedeutet immer mehr und es war nun Zeit für den ÖJV Bayern den nächsten Schritt zu gehen und eine Stelle zu schaffen. Ich freue mich, dass ich diesen Schritt mitgehen darf und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.
Ab September werde ich als Förster den ÖJV Bayern als Fachreferent unterstützen. Mein Schwerpunkt wird ganz nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ beim Thema Wald/Wild liegen und ich werde dort auch der Ansprechpartner für fachliche Fragen sein.

Mit besten Grüßen
Markus Philipp

P.S.: Die Kontaktdaten zu Markus Philipp werden wir in Kürze auf der Homepage des ÖJV Bayern (in der rechten Spalte) veröffentlichen.

Erhöhung des Mitgliedsbeitrages im ÖJV Bayern ab 2018

Auf der Mitgliederversammlung des ÖJV Bayern am 25 März 2017 in Freising wurde (fast) einstimmig der Erhöhung des Mitgliedsbeitrages zugestimmt. Ordentliche Mitglieder zahlen demnach nunmehr  60,- €, fördernde Mitglieder 30,- €. Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, weil die Aufgaben des ÖJV Bayern immer vielfältiger werden, so dass sie ehrenamtlich und auf 450,-Euro-Basis kaum mehr zu bewältigen sind. Die nunmehr besetzte Teilzeitstelle und hinzugekommene Sonderleistungen  für unsere Mitglieder, wie etwa die Rechtsschutzversicherung, waren dafür ausschlaggebend. Dass im Mitgliedsbeitrag die ÖKOJAGD kostenlos mit dabei ist, kommt noch hinzu.
Wie wir alle wissen, wird derzeit ideologisch einseitig mit dem Tierschutz gegen die Schalenwildbejagung Front gemacht, der Schaden im Wald als  Lebensraumgestaltung uminterpretiert oder unser stabiler Gamsbestand als bedroht eingestuft. Der ÖJV ist die wohl klarste Stimme gegen diese Fehlentwicklungen und wir wollen und müssen diese Arbeit fortsetzen. Von daher bitte ich darum, die Mitgliedsüberweisungen für 2018 entsprechend anzupassen.
Wenn Ihr Mitgliedsbeitrag per Lastschrift eingezogen wird, brauchen Sie nicht tätig zu werden.

Im Voraus schon besten Dank dafür!
Dr. Wolfgang Kornder
(Vorsitzender ÖJV Bayern)