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BBV Oberbayern mit zielführenden Vorschlägen zur Eindämmung der Schwarzwildproblematik

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des BBV Obby.)

Der BBV Oberbayern hat mit Schreiben vom 1. Aug. 2017 Informationen zur Schwarzwildproblematik an die Jagdgenossenschaften herausgegeben, die angesichts der nahenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) absolut zielführend sind. Der ÖJV Bayern teilt die dort genannten Einschätzungen.

Die Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften in Oberbayern und der Geschäftsführer wenden sich an die Jagdgenossenschaften und versuchen diese in die Pflicht zu nehmen. Falls es soweit kommen sollte, dass die ASP bei uns ausbricht und dann wohl die „Pille für die Sau“ (sog. Immunokontrazeption ) zum Einsatz gelangt, konstatieren sie:  „Kommt eine Immunokontrazeption für Wildschweine um die Bestände zu regulieren, ist das ein Totalversagen der Jagdgenossenschaften!“ Hier möchte ich ergänzend hinzufügen: Das käme auch einem Totalversagen der Jagd gleich!

Es ist für mich keine Frage, dass wir angesichts der ASP alle legalen Mittel, angefangen von Nachtzielgeräten, über Saufänge, der verstärkten Bachenbejagung – gerade auch der Leitbachen – … bis hin zu revierübergreifenden Jagden mit geeigneten Hunden  ausschöpfen müssen, um den Schwarzwildbestand zu verringern und damit den Ausbruch der ASP zu verhindern.

Dr. Wolfgang Kornder
(Vorsitzender ÖJV Bayern)

Schwarzwildproblematik verschärft sich
Bayerischer Bauernverband Oberbayern
Information Schwarzwildproblematik - BBV
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