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Mehr Jagd für weniger Katastrophen

Podiumsdiskussion über Forst- und Umweltthemen beim Symposium zum Hochwasserschutz durch Bergwälder

Bei dem Symposium  „Schutz vor Hochwasser durch alpine Berg- und Schutzwälder“ des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Bad Reichenhall 23. bis 24. Oktober 2017 war der Tenor war einheitlich: Bergwälder sind für den Hochwasserschutz unverzichtbar! Das unterstrichen auch Staatsministerin Ulrike Scharf und Staatsminister Helmut Brunner in ihren Ansprachen und durch ihr persönliches Erscheinen. Es war eine dichtgedrängte, aber hoch interessante Tagung, die betroffene Gemeinden ebenso zu Wort kommen ließ, wie Klimaforscher und Praktiker und Fachkräfte der Wasserwirtschaft und des Forstes. Und ebenso erfreulich war die Einschätzung des Bergwaldes und allen voran des Schutzwaldes in Bezug auf den Hochwasserschutz. Dass dabei Schalenwildbestände angepasst werden müssen, war unstrittig. Aus der Bedeutung des Bergwaldes heraus ergibt sich zwangsläufig die Legitimation, ja die Notwendigkeit einer waldfreundlichen Jagd. Diesen Auftrag gilt es umzusetzen.

Die Lokalseite der PNP brachte tags darauf noch ein Interview mit Dr. Daniel Müller, der ebenfalls auf dem Symposium referierte: „Hochwasserschutz fängt im Bergwald an. Dr. Daniel Müller referierte bei Reichenhaller Symposium– Plädoyer für Waldverjüngung und Humusaufbau.“ Über den Humusaufbau steigt die Wasserspeicherkapazität. Und der Humusaufbau kommt in Gang, wenn ein natürlicher Bergmischwald wachsen kann und nicht durch das Schalenwild zusammengefressen wird.

Insgesamt ein sehr ermutigendes Seminar, das die Bedeutung des Bergwaldes für den Hochwasserschutz unterstrich und einen klaren Handlungsauftrag für eine waldfreundliche Jagd formulierte.

Dr. Wolfgang Kornder
(Teilnehmer der Tagung und Vorsitzender des ÖJV Bayern)


S.a.:

https://www.bgland24.de/

https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/

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Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers (der Verfasser) und der PNP
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