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Zum Wohle für Wald und Wild - auch zukünftig ja zu Winterfütterungen von Wildtieren in Notzeiten im Rahmen geltender Gesetze

Dringlichkeitsantrag der FW, in dem nichts beantragt wurde

Der Antrag enthielt keinen Antragspunkt, was der Grüne Abgeordnete MdL Urban süffisant anmerkte. Auch ging es fast ausschließlich um die Winterfütterung von Schalenwild.
Es wurde vielfach für alle Fütterungsaktivitäten gedankt, angefangen bei den Förstern, der BaySF , den Berufsjägern, den Jägern, Privatrevieren … um dann festzustellen, dass man die auch in dieser Extremsituation bewährte gesetzliche Regelung der Winterfütterungen in Notzeit, die allerdings niemand zu ändern gedachte, beibehalten wolle. – Hier möge sich jeder selbst seinen Reim drauf machen.
Erfreulich war, dass Staatsministerin Kaniber abschließend z.B. auf die Fettreserven der Tiere hinwies, die helfen, die Notzeit zu überbrücken. Und ebenfalls erfrischend war der Hinweis von MdL Urban, dass im Notfall ja nicht nur trophäentragendes Schalenwild sondern z.B. auch Greife gefüttert werden müssten. Letztere hatten alle anderen Redner*innen vergessen. Und die SPD-Abgeordnete Martina Fehlner wies u.a. darauf hin, dass in manchen Revieren „viel zu schnell und viel zu früh gefüttert wird“.
Die Diskussion in dieser 10. Sitzung vom 21. Februar 2019 kann nachgelesen werden unter: https://www.bayern.landtag.de/ oder im angehängten Protokoll ab Seite 84.

Dr. Wolfgang Kornder
(1.  Vorsitzender)

Vorläufiges Wortprotokoll - Bayerischer Landtag - Plenum 10. Sitzung München, Donnerstag, 21. Februar 2019
010PL210219gesendgKopie (1) - vorläufige
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