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Verordnung über die Änderung der Jagdzeiten für Schalenwild in Sanierungsgebieten in Oberbayern bis 2024 verlängert!

Nach einem intensiven Beteiligungsverfahren wurde gerade noch rechtzeitig die auslaufende "Verordnung über die Änderung der Jagdzeiten für Schalenwild in Sanierungsgebieten im Regierungsbezirk Oberbayern" verlängert. Die Verordnung ist am 22. Februar in Kraft getreten und tritt am 31. Juli 2024 außer Kraft. Der ÖJV Bayern hat bereits im Vorfeld, mit einem persönlichen Schreiben an die Regierungspräsidentin Frau Maria Els, die Notwendigkeit dieser Verordnung dargestellt und sie auf die Dringlichkeit der Verlängerung hingewiesen. Daher begrüßt es der  ÖJV Bayern nun sehr, dass diese Verordnung, die ein wichtiges jagdliches Instrument im Schutzwald ist, in Kraft getreten ist. Der Wortlaut und auch die dazugehörigen Karten der Verordnung finden Sie unter: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/sicherheit/jafifo/jagd/index.php

Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten im Bergwald muss sein, das Gemeinwohlinteresse durchzusetzen. Ein intakter Schutzwald hat nicht nur für die Bevölkerung eine enorm wichtige Funktion, das gesamte "Ökosystem Bergwald" profitiert dadurch.

Teile der traditionellen Jagdlobby haben sich im Beteiligungsprozess vehement gegen die Verlängerung gewehrt und werden die Verordnung bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder in Frage stellen. Es wurden mittlerweile ganze Kampagnen gestartet, um in unsäglicher Art und Weise gezielt Forstleute und Jäger, die diese Verordnung umsetzen wollen, an den Pranger zu stellen. Vor allem aber, um sie persönlich zu diffamieren. Der ÖJV Bayern steht hier voll hinter den betroffenen Personen. Wir werden nicht müde, für den Schutz unseres Bergwaldes zu kämpfen.