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ÖJV-Schwaben am Walderlebnistag in Augsburg

© Bild Udo Kaller
© Bild Udo Kaller

Der ÖJV-Schwaben beteiligte sich am 8.September mit einem Infostand am Walderlebnistag im Augsburger Stadtwald. Im Bild Udo Kaller, der mit seiner Holzartensammlung auf die möglichen vielfältigen Baum- und Straucharten in unseren Wäldern aufmerksam machen konnte. Außerdem zeigten frisch gesammelte Wildäpfel und Holzbirnen den Besuchern die Ursprünge unseres Obstes. Leider hielt sich der Besucherandrang auf Grund des regnerischen  Wetters in Grenzen.

Udo Kaller

ÖJV-Schwaben am Waldbesitzertag Nordschwaben

Am 22. September hat sich natürlich auch die Bezirksgruppe Schwaben am Waldbesitzertag Nordschwaben in Donauwörth beteiligt. Unser Stand war stark besucht, teilweise umlagert. Wir hatten an die 100 Gespräche weit überwiegend mit den Waldbesitzern. Die Jäger haben sich leider nur ganz vereinzelt zu unserem Pavillon getraut. Unser Ziel war unter anderem, das Thema Eigenbewirtschaftung bekannter zu machen. Selbst im schwierigen Mittelschwaben gibt es ja inzwischen fast ein halbes Dutzend Eigenbewirtschaftungen, wo man doch schon nach drei bis vier Jahren erhebliche Erfolge sehen kann. Unser Team bestand deshalb auch nicht nur aus Förstern, sondern wir konnten zwei Waldbesitzer gewinnen, einer davon aus einer Jagdgenossenschaft mit Eigenbewirtschaftung, die natürlich total authentisch rüberkamen. Wie einer unserer Standbetreuer nach dem Tag meinte, war es eigentlich erschreckend, was man von den Standbesuchern gehört hat. Praktisch keiner hat berichtet, daß die Jagd bei ihm in Ordnung ist. Es ist immer die gleiche Lage: Zu viel Wild in Form von Schwarzwild und Rehen und immer Jagdpächter, die die Problematik kleinreden. Auch mit den Vertretern von Waldbesitzerverband, PEFC, Forstbetriebsgemeinschaften, Forstwirtschaftliche Vereinigung , Forstverwaltung und Politik kamen wir ins Gespräch und konnten zumindest die Problematik erläutern, wenn auch die Beharrungskräfte der konservativen Jägerschaft mit ihrer enormen Lobbyarbeit bei den Politikern derzeit noch eher Gehör finden. Es ist zu hoffen, daß die in diesem Jahr teilweise katastrophale Lage des Waldes zu einem Umdenken führen könnte. Mittelschwaben ist ausweislich des letzten Vegetationsgutachtens - mit wenigen Ausnahmen - außer Zaun tannenfrei, ein untragbarer Zustand, den wir mit gesunden und total verbissenen Jungpflanzen auf unserem Stand auch sichtbar dokumentieren wollten. Vielleicht hat es den einen oder anderen zum Nachdenken gebracht.