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hunting4future - Waldexkursion Wernsbach

Die Jagdgenossenschaft Wernsbach lädt Mitglieder und Interessierte jährlich zu einer Waldexkursion ein, so auch am Samstag, dem 7. März 2020. Der Zustand des Waldes steht bei diesem Waldbegang im Mittelpunkt. Erfreulicherweise folgten dieser Einladung weit über 50 Personen, nicht nur aus Wernsbach sondern auch aus der Region.


Dass auch am Wernsbacher Wald, der durch den früheren Förster Wolfgang Fuchs schon immer naturgemäß gepflegt wurde,  der Klimawandel nicht spurlos vorübergeht, zeigte sich vor allem daran, dass sich Fichte und Kiefer immer schwerer tun und teils absterben.


Erfreulich ist in Wernsbach aber, dass bereits ein Unterbau existiert, so dass keine Kahlflächen entstehen und der Boden geschützt ist. Die teils gesäte und gepflanzte Verjüngung und die vielfältige Naturverjüngung können sich entwickeln, weil der Rahmen durch angepasste Wildbestände passt.  Hier erfüllt die Jagd weitgehend ihre gesetzliche Aufgabe, "Wald vor Wild" umzusetzen.  Damit wird das Ziel, einen möglichst stabilen vielfältigen Mischwald aufzubauen erst möglich.

Jagdvorsteher Bernhard Popp, Jagdpächter Dr. Wolfgang Kornder und der frühere Pächter Hans Webersberger erläuterten die Waldbilder und standen Rede und Antwort. Insgesamt erlebten die vielen Teilnehmer*innen eine stimmige Präsentation und konnten einen entscheidenden Impulse für ihre eigenen Wälder mit nach hause nehmen: Bei dem engagierten Zusammenspiel von Jagdgenossenschaft und Jägern ist der im Jagd- und Waldgesetz als Ziel genannte artenreiche, vielfältige Wald keine Utopie sondern wird Realität. Genau das ist die Botschaft von hunting4future!

Hier der Bericht vom 11. März 2020 von Fritz Arnold mit freundlicher Genehmigung der Fränkischen Landeszeitung (FLZ):

Bei mir stehen die Trophäen im Wald
Die Fränkische Landeszeitung berichtet über die Jagdgenossenschaft Wernsbach
200311 Wernsbach-Fränk. Landesz. (FLZ).p
Adobe Acrobat Dokument 3.8 MB

Weitere Bilder finden sich unter https://www.hunting4future.org/galerie/

Von links: Jagdvorsteher Bernhard Popp, Jagdpächter Dr. Wolfgang Kornder und der ehemalige Jagdpächter Hans Webersberger

(Foto Dr. Wolfgang Kornder)