Newsletter

Aktuell

17. Oktober 2020

Mitgliederversammlung des ÖJV Bayern erfolgreich verlaufen

Die „Corona“-MGV des ÖJV Bayern in der Deula in Freising am 12. Sept. 2020 verlief absolut entspannt und konstruktiv. Die Formalia konnten zügig durchgezogen werden. Da es von den AKs und den Bezirks-, Regional- und der Kreisgruppe viel zu berichten gab, dauert die Veranstaltung dennoch von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Die Tagesordnung konnte zügig abgearbeitet werden:

 

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden (siehe unten)

 

4. Totengedenken

Wir gedachten unserer Verstorbenen Udo Faber, Wolfgang Bäuml, Markus von Schnurbein, Reimund Kayser, Josef Spann, denen wir  ein ehrendes Gedächtnis bewahren.

5. Ehrungen
Aufgrund der Coronakrise waren von den 30 Personen, die für ihre 20- und 30jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollten, nur zwei anwesend: Dr. Walter Mergner und Johann Orthuber. Wir werden uns bei den anderen nunmehr schriftlich bedanken und die Urkunde zusenden.

Aufgrund der Corona-Krise waren nur wenige der zu ehrenden Mitglieder angereist. Im Bild Dr. W. Kornder, Dr. Walter Mergner und Johann Orthuber, die für 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.

6. Bericht der Geschäftsstelle
Unsere Geschäftsstellenleiterin Birgit Eitner hatte wie immer eine ppp-Präsentation vorbereitet, die übersichtlich ihre Arbeit und die Mitgliederentwicklung des ÖJV Bayern aufzeigte.

7. Kassenbericht, Kassenprüfung, Entlastung des Vorstandes
Diesen Bereich hat unsere Schatzmeisterin Heike Grumann souverän vorgestellt. Es läuft alles korrekt und sauber. Allerdings bewegen wir uns immer hart an der Grenze des finanziell Möglichen. Wir werden deshalb die Mitgliedsbeiträge erhöhen (müssen). Erfreulicherweise wurden mehrere tausend Euro direkt oder als Fahrkostenspenden, die dann beim Finanzamt eingereicht werden können, getätigt.
Die Entlastung des Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimmen.

8. Haushaltsvorschlag 2020 und Beschluss des Haushalts 2020
In Anlehnung an den Kassenbericht stellte der Vorsitzende den Haushaltsvorschlag 2020 (-21) vor, der einstimmig genehmigt wurde.  

9. Erhöhung des Mitgliederbeitrages um je 10,- €
Aufgrund der immer knappen Kassenlage, die durch unsere Versicherungen (Hunde- und Rechtsversicherung) und Angestellten bedingt ist, wurden die Mitgliedsbeiträge ab 2021 um je 10,- € angehoben: Studenten zahlen nun 20,- €, Fördermitglieder mindestens 40,- €, ordentliche Mitglieder 70,- €.  Wir bitten darum, die Daueraufträge oder ggf. die Einzugsermächtigungen entsprechend zu ändern.

10. Neuwahlen des Vorstandes sowie des Beirats, der Bundesdelegierten und der Kassenprüfer
Die Wahlen liefen konzentriert und zügig ab.

 

Vorstand
Als 1. Vorsitzender wurde Dr. W. Kornder, als stellvertretende Vorsitzende Uwe Köberlein und Ulrich Haizinger gewählt. Im Amt als Schatzmeisterin wurde Heike Grumann bestätigt.
Michael Lechner ist nach 3 Perioden als Stellvertreter ausgeschieden. Ein herzlicher Dank auch an ihn! Da er an der MGV nicht teilnehmen konnte, schickten wir ihm einen Geschenkkorb mit seinem Bruder Peter Lechner nach Holzkirchen.

Beirat und Bundesdelegierte
Des Weiteren wurden 10 Beisitzer gewählt. „Geborene“ Beisitzer sind die 9 Vorsitzenden der Bezirks und Regionalgruppen. Weitere werden demnächst vom Vorstand berufen. Auch die Wahl der Bundesdelegierten verlief erwartungsgemäß problemlos.

11. Hunting4future
Die jeweils aktuelle Entwicklungen dieser Initiative kann auf der Homepage eingesehen werden: https://www.hunting4future.org/
Bitte dafür werben und – wenn noch nicht geschehen - die Erklärung unterzeichnen: https://www.hunting4future.org/erkl%C3%A4rung/
(S. auch den Bericht des Vorsitzenden)

12. Berichte aus den Bezirksgruppen und Arbeitskreisen (5 Minuten, werden jeweils eingestreut)
Da es erfreulicherweise viel zu berichten gab, zog sich die Mitgliederversammlung bis 16.00 Uhr hin. Ein herzliches Dankeschön an alle aktive Gruppen und Einzelpersonen!  

13. Diverses
Dr. Kornder bedankte sich bei dem scheidenden Fachreferenten Markus Philipp und überreichte ihm einen Geschenkkorb.

Hier ging es auf Initiative der Regionalgruppe Freising (Nordbayern) wesentlich um Saufänge. Der ÖJV Bayern, der sich schon immer mit Saufängen auseinandergesetzt hat, steht diesen gerade angesichts der nunmehr in Deutschland angekommenen ASP ganz offen gegenüber. Die Regionalgruppe Freising wird dazu eine Exkursion organisieren. Wer Erfahrungen mit Saufängen hat, möge sich bei Dr. Kornder rühren.

Insgesamt war die Mitgliederversammlung trotz Corona eine runde und stimmige Sache. Erstmals (immerhin meine 21.ste Mitgliederversammlung) war es mir recht, dass aufgrund der Hygienevorschriften nur Wenige kamen. Ich denke, dass wir in dieser besonderen Konstellation die Sache des ÖJV Bayern gut gemangt haben.  Vielen Dank an die Anwesenden!  

Dr. W. Kornder
(1. Vorsitzender)

Leider mussten wir unseren Fachreferent Markus Philipp verabschieden!

Bericht des Vorsitzenden im Rahmen der MGV des ÖJV Bayern am 12. Sept. 2020 in Freising von Dr. Wolfgang Kornder

Aktivitäten - interne Strukturen

Sehr geehrte Damen und Herren, 

liebe Mitglieder, 

 

Corona! Da muss man eigentlich nicht viel sagen …

 

Öffentlichkeitsarbeit/Schrifttum/Homepage

Wir sind dabei, Schriften zu erstellen und unsere Schriften zu überarbeiten. 

- Jagd und Klimawandel 

- Rehwild 

- Schmalrehscheibe 

- Informationen zur Jagd für Waldbesitzer

 

Unsere Homepage blüht und gedeiht. Sie ist für mich das Aushängeschild des ÖJV Bayern. Dass sie technisch so gut funktioniert, dafür darf ich mich beim Homepagebetreuer Maximilian Plabst herzlich bedanken, der diese bis vor einigen Monaten in seiner Freizeit betreut hat, und bei Silvia Backhaus, die diese Arbeit mit Schwung und Elan fortsetzt. Wir haben monatlich weit über 2000 Zugriffe. 

Wer wissen will, was sich im ÖJV tut, ist hier an der aktuellen Adresse. 

 

Zu unserer Öffentlichkeitsarbeit gehört auch der Facebook- und Instagramauftritt. Hier darf ich mich bei Franz Grumann für die sehr gute Betreuung herzlich bedanken. 

Beides, die Homepage und unsere Facebook- und Instagramauftritte sind derzeit gängige Kommunikationsplattformen, die ins 21. Jhd. passen. 

 

Der Standlaut wurde bislang wesentlich von Markus Philipp betreut. Markus wird auch nach seinem Ausscheiden als Fachreferent daran mitarbeiten. 

 

Neben Homepage und Facebook sind wir auf youtube vertreten. Dort ist inzwischen der 5. Film platziert. Der Erste hat über 10.000 Aufrufe, der Zweite ist kurz davor (Nachtrag: inzwischen geht es bei beiden auf 11.000 Aufrufe zu). Die Rückmeldungen auf unsere Filme sind durchweg positiv, so dass wir diesen Weg weiter ausbauen. 

 

Es ist uns im letzten Jahr mehrmals gelungen im BR-Rundfunk und -Fernsehen präsent zu sein, z.B. zur Verwendung von bleihaltiger Munition, zur Wildbretvermarktung zusammen mit dem BN oder zur Jagd mit Klettersitzen (Dank an Heike Grumann). 

Mit solchen Rundfunk- und Medienauftritte erreichen wir eine breite Öffentlichkeit. 

 

Unser Newsletter kommt unregelmäßig. Wir wollen es nicht übertreiben, da jeder von uns genug mit Mails etc. bombardiert wird. 

 

Pressemitteilungen 

Manchmal ist es einfach wichtig, sich zu aktuellen Themen zu positionieren. Auch wenn sie nicht aufgegriffen werden, wirken sie manchmal nach, z.B. um unsere Position zu markieren. (Das BLW hat z.B. Wochen später auf eine PM von hunting4future zurückgegriffen.)

 

WaldApp

2017 haben wir uns bei den Waldattraktionen, einem Programm des StmELF beworben, einen Zuschlag erhalten und unter hohem Zeitdruck mit viel Elan die WaldApp erstellt. Auch 2020 haben wir sie weiter ausgebaut und verbessert. Hier darf ich mich vor allem bei Meinhard Süß und Markus Philipp bedanken. Die WaldApp kann kostenlos heruntergeladen werden. 

 

Arbeitskreise

Wir haben zwei AKs, die solide funktionieren: der AK-Schießwesen und der AK-

Hundewesen.

 

Ich fange bei den Hunden an: Mit Norbert Gall an der Spitze, flankiert von Andrea Kühne und Uwe Köberlein läuft der AK rund. Mit Unterstützung aus den Regionalgruppen sind trotz  Corona ein halbes Dutzend  Prüfungen konzipiert und teils schon durchgeführt. Der Ausbildungskurs bei Nürnberg (7 Gespanne) mit Andrea Kühne war wieder ein voller Erfolg. 

 

Auch der AK Schießwesen läuft rund und organisiert trotz Corona viele Termine. Etliche sind bereits absolviert, andere stehen noch aus. Hier darf ich mich bei vor allem bei Torsten Pflitner und Oliver Neumeier herzlich bedanken. 

Beide AK freuen sich über interessierte Mitarbeiter*innen!

 

Bezirks- und Regionalgruppen 

Der ÖJV ist in allen Bezirken vertreten. Es gibt eine Kreisgruppe (Altötting-Mühldorf) 

- Die Aktivitäten sind sehr unterschiedlich. Manche Regionalgruppen sind aktiv, manche sehr aktiv: Besonders zu nennen: Niederbayern. Dr. Edgar Wullinger und Klaus Urban und nunmehr Ewald  Kronawitter herzlichen Dank dafür! Aber auch in den anderen Regionen finden sich wichtige Aktivitäten und Schwerpunkte von Jägerausbildung bis zum Hundewesen.  

- Die lange Zeit eher ruhende Bezirksgruppe in Oberfranken beginnt mit der MGV am nächsten Freitag (18.09.2020) ein Ende zu finden. (Nachtrag: ist gelungen; die Bezirksgruppe engagiert sich derzeit beim Aufbau.) 

- Eine bessere Vernetzung der Regional- und Bezirksgruppen ist eingeleitet, z.B. über eine Instagram-Gruppe. Benachbarte Gruppen sollen gegenseitig den Kontakt pflegen und sich informieren. 

 

Beiratstagung 

Sie fand im Februar in Ingolstadt statt und hat wichtige Themen diskutiert und festgemacht (Vernetzung, ÖJV vor Ort …). Wir legen diese inzwischen bewusst deutlich vor die Mitgliederversammlung, damit die dortigen Beschlüsse und Impulse in dieser noch einfließen können. Ein herzlicher Dank an die Teilnehmer*innen.  

 

Skype-Konferenzen 

Der Landes-ÖJV Bayern trifft sich alle 5-6 Wochen zur internen Abstimmung zu einer Skypekonferenz. Dieses Instrument hat sich sehr bewährt, um unsere Arbeit zu synchronisieren und abzustimmen. 

 

Bundes-ÖJV

Die Bundesvorstandssitzung ist bislang abgesagt und soll im Oktober nachgeholt werden (Nachtrag: ist ebenfalls abgesagt!). Die Mitarbeit im Bund fordert mich immer wieder. Die Bundejagdgesetznovellierung z.B. hat den größten Teil meiner Ferien aufgefressen. Zur Bundesjagdgesetznovellierung haben wir auch Presseaktionen mit dem BN organisiert, uns mit fragwürdigen Stellungnahmen, z.B. der Profs.  Herzog/Pfannenstiel/Stubbe u. a. auseinandergesetzt. Iich habe an unserer Stellungnahme zum Versuch des BJVs, DJVs, der Berufsjäger etc. Jagd als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe zu etablieren,  mitgearbeitet. Der Antrag war unmöglich, ging an den aktuellen Problemen vorbei, hat die Nazi-Zeit völlig ausgeblendet und den ÖJV als Paradebeispiel  für die „Industrialisierung der Jagd“ abgewertet. Am 28. August war ich als Vertreter des Bundes-ÖJVs bei der Verbändeanhörung in Bonn. 

 

ÖJV-Liechtenstein 

Am 14.02.2020 nahm ich an einem Fachseminar des noch jungen ÖJV-Liechtenstein als Referent teil. Auch in der Schweiz waren wir zur Gründung eines ÖJVs eingeladen. Die Veranstaltung musste aber aufgrund von Corona abgesagt werden. (Nachtrag: Ist inzwischen neu terminiert.)

 

Besondere Aktivitäten/Bewegungen

Anerkannte Vereinigung der Jäger

Das Verfahren am Verwaltungsgericht in München ist mit der Zurückweisung  unseres Einspruchs beim Landgericht München formal abgeschlossen. Damit ist der Weg nach Karlsruhe frei und bereits beschritten. RA Dr. Sonntag wird das zu einem Pauschalpreis machen. Die nächste Hürde liegt darin, ob unser Anliegen dort angenommen wird, 

 

Fachreferent Markus Philipp

Mit unserem Fachreferenten Markus Philipp erreichten wir eine wesentlich höhere Präsenz zu allen möglichen Themen als vorher. Markus war uns eine große Hilfe in der Organisation und Bewältigung der vielen Aufgaben. Er wird uns verlassen, da er bei der Stadt München eine Anstellung als Revierleiter bekommen hat. Ihm schon an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön für seine sehr gute Arbeit. Den Geschenkkorb überreichen wir nachher. Wir sind dabei, einen/eine Nachfolger*in zu suchen. (Nachtrag: Hat sich inzwischen geklärt). 

 

Geschäftsstelle Birgit Eitner 

Organisation, Versand des Schrifttums sowie der Organisationsabläufe (z.B. Kurs- oder Mitgliederverwaltung) liegt bei der Geschäftsstelle, die bei Birgit Eitner in guten und bewährten Händen liegt. Auch ihr dafür ein herzliches Dankeschön. Sie wird nachher die Arbeit der Geschäftsstelle noch vorstellen. 

 

Sommerseminar  

Das Sommerseminar zum Klimawandel war fachlich sehr gut. Die Teilnehmerzahl war enttäuschend. Wir werden vom Landesverein aus keine Sommerseminare mehr anbieten. Stattdessen sollen – wie im Beirat beschlossen - auf der Fläche Aktionen „ÖJV vor Ort“ stattfinden. Die Regionalgruppe in Freising wird aber, wenn es Corona bedingt wieder möglich ist, eine Art besucherfreundliche Ersatzveranstaltung anbieten. 

 

Wald-vor-Wild Preis

Der Wald-vor-Wild Preise 2019 an das Juliusspital Würzburg war eine tolle, runde Sache. 2020 geht der Wald-vor-Wild Preis an die Blauwald GmbH & Co KG, die wesentlich in Schwaben tätig ist. Wenn möglich, führen wir diese Ehrung noch im kleinen Kreis 2020 durch. 

 

Verbände - Jagdpolitische Entwicklungen

Jahrhundertsommer 2018 -2020

Die Jahrhundertsommer sind und bleiben für den Wald eine große Herausforderungen. Wiederaufforstung und Waldumbau werden immer wichtiger. Die Aufgabe der waldfreundlichen Jagd gewinnt mit dem Zusammenbrechen z.B. von Kiefernwäldern in Franken nochmals an Bedeutung. Die Arbeit mit Zäunen und Wachstumshüllen (schönfärberisch „Verbissschutzhüllen“ genannt) ist nur eine klägliche Krücke. Damit ist unsere Arbeit wichtiger denn je. 

 

ASP 

Die ASP steht nicht mehr nur vor der Tür, sie ist da. Ich war bei den  Treffen im StmUV und auch an der Telefonkonferenz vor ein paar Tagen beteiligt. 

Auch hier kann man nur hoffen, dass die Bejagung intensiviert wird. 

 

Wolf 

Der Wolf ist auch in Bayern da. Wie die Probleme im Alpenraum gelöst werden können, ist ungeklärt, genauso, wie man ggf. wolfsfreie Zonen umsetzen will. So bleibt nur die Möglichkeit, ein gutes Wolfsmanagement zu forcieren. Eine engagierte Unterstützung der Weidevielhalter durch den Staat, z.B. beim Herdenschutz oder dem Ersatz gerissener Tiere, ist auf jeden Fall wichtiger denn je. 

 

BBV 

Wir (Ulrich Haizinger, Uwe Köberlein und ich) hatten am 21. Juli 2020 ein Treffen mit dem BBV (Generalsekretär Wimmer, Robold, Johann Koch und Philipp Bust). Es gab viele Übereinstimmungen.  

Die Zusammenarbeit mit dem BBV wird in vielen Bezirken und Regionen intensiver. Ich habe z.B. erstmals beim BBV Neustadt/Aisch-Bad Windheim referiert. 

 

WBVs/FBGs

Auch hier wird die Zusammenarbeit erfreulicherweise intensiver. Ich selbst wurde  mehrmals als Referent eingeladen. 

 

Bayerische Forstverwaltung

Unser Treffen bei Forstchef Wörner und Jagdreferentin Bauer war offen und sehr konstruktiv. 

 

Hunting4future 

Unsere Initiative ist durch Corona ausgebremst worden, läuft aber jetzt wieder an. Die Unterschriftenliste könnte gefüllter (!) sein, die Zahl öffentlich genannten Unterstützer entwickelt sich aber sehr gut! 

Wir haben zu hunting4future einen kleinen Film erstellt, der sehr gute Resonanzen erhält.  

 

Aktuelle Einzelthemen 2019

 

Der Landesvorstand hat eine ganze Menge Einzelaktivitäten initiiert bzw. abgearbeitet: Klettersitzkurse, Teilnahme an der Landesgartenschau in Wassertrüdingen oder an Waldbesitzertagen nicht nur in Franken; Mitarbeit beim Runden Tisch Artenvielfalt, Gespräche im Umweltministerium bei Stm. Glauber mit dem BJV (Schreder, MdL Weidenbusch), Rotwildkälber Berchtesgaden, Vorträge z.B. bei BBV oder bei FBGs, Treffen mit Grünen (MdLs Hartmann, Urban, Hierneis und Zwanziger …) und FDP (MdL Christof Skutella), mit dem Tierschutzbeauftragten  des Obersten Jagdbeirates Prof. Erhard (Schwerpunkt Musteranträge Saufänge), Beerdigung Wotschikowsky, PEFC-Tagung Würzburg, … 

 

Markierungsbänder für Wildunfälle sind im Gegensatz zum BJV-Band genehmigt und werden von unseren Aktiven in mehreren Landkreisen verteilt. Hier könnte in ganz Bayern mehr erfolgen. 

 

Neumaier/FAZ: Ein schwieriges Thema. Wir versuchen gegenzuhalten. In beiden Zeitungen stoßen wir aber auf wenig Einsicht. 

 

Wildes Bayern/Jagdagenda /Tierschutz: Wir haben uns massiv und mit Erfolg  in Edelmannsberg und Berchtesgaden eingeschaltet. Derzeit beschäftigt uns der Rotwildabschuss in Oberammergau.  

 

 

Fazit: Es wird wesentlich schwerer! Wir versuchen uns zu behaupten.

 

Ethischen Fragen – Tierschutz  

Wir müssen uns diesen Fragen stärker zuwenden und diese in der Öffentlichkeit diskutieren. In der jüngsten BdF-Zeitschrift habe ich mich dazu bereits geäußert. Auch hier eine grundlegende Feststellung: „Den Tierschutz“ gibt es nicht. Wir finden eine enorme Bandbreite, die selbst von einzelnen Akteuren nach Belieben, manchmal gegensätzlich genutzt wird. Meist wird zudem ganz partikular argumentiert. Wenn es um die rechtlichen Grundlagen im Grundgesetz und der bayerischen Verfassung geht, bleibt  der Lebensraum im Gegensatz zum Tierschutz (GG 20a oder Art 141 der bayerischen Verfassung) meist außen vor. Aber es gibt kein Leben ohne Lebensraum und unsere Gesellschaft braucht die „natürlichen Lebensgrundlagen“ dringender denn je.  

 

Ausblick

Wir müssen mit unserer waldfreundlichen Jagd weiter unterstützen: 

  • „Wald vor Wild“ im fortschreitenden Klimawandel  umsetzen. 
  • Schalenwild mit Passion bejagen! 
  • Schießwesen und Hundewesen weiter ausbauen. 
  • Uns rühren, wo immer es geht: Denn die waldfreundliche Jagd ist das Gebot der Stunde. Wenn nicht jetzt, wann dann? 

 

Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen 

  • Mit dem  BBV, 
  • mit WBVs/FBGs, 
  • mit dem BN, 
  • mit der ANW, 
  • mit dem Bayerischen Forstverein, 
  • mit allen, die konstruktiv das „Ganze“ sehen und nicht nur Partikularinteressen vertreten 
  • - …  

Wenn die Chemie stimmt, geht zusammen vieles leichter!

 

Wichtig ist die Arbeit auf der Fläche: 

Regional- und Bezirks- und Kreisgruppen sind hier gefordert. Ebenso die AK´s. Es ist einfach wichtig, dass wir präsent sind! Bitte sich nicht verstecken, auch wenn es oft Gegenwind erzeugt!

 

Wir gehen auf die 1000 Mitglieder zu war 2019 – wir sind trotz des enormen Gegenwindes im Sept. 2020 über 1100 geworden! Und wir können zufrieden sein mit unserer Arbeit! Und dafür bedanke ich mich bei allen, die in welcher Form auch immer mitgeholfen haben.  - Danke! 

 

Dr. Wolfgang Kornder

(Vorsitzender des ÖJV-Bayern)