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Erste Allgemeine Brauchbarkeitsprüfung in Bayern erfolgreich gestartet

Am Samstag, 29. September 2012 wurde in Brunnau, dem Revier des ÖJV–Bayern Vorsitzenden, Dr. Wolfgang Kornder, die erste Prüfung für die „Allgemeine Brauchbarkeit“ innerhalb des ÖJV–Bayern durchgeführt.
Nach dem bewährten Modulsystem starteten vier Hunde für die „Brauchbarkeit–Nachsuche“, drei Hunde absolvierten zusätzlich noch die Module „Haar- und Federwildschleppe“ sowie „Wasserarbeit“, um so die „Allgemeine Brauchbarkeit“ zu erlangen.

Bei optimalen äußeren Bedingungen begann die Prüfung am Samstag Morgen mit der Schweißarbeit. Hierbei konnten die Hundeführer zwischen gespritzten Fährten, Fährten mit Fährtenschuh ohne und mit Schweiß auswählen, wobei für die „Allgemeine Brauchbarkeit“ die Fährte 300m betrug und mit zwei Haken versehen war. Die Schweißarbeit für die „Brauchbarkeit–Nachsuche“ setzt demgegenüber das Absolvieren einer 400m Fährte mit drei Haken voraus. Bis auf einen Hund bestanden alle Hunde die Schweißarbeit.


Toll anzusehen, wie manche Hunde die Fährte ausarbeiteten und wie an der Schnur gezogen ihren Hundeführer an das Stück brachten.
Nach den anschließenden Gehorsamsfächern, in denen neben dem Sozialverhalten auch die Schussfestigkeit, die Leinenführigkeit, das Verhalten am Stand auch die konkrete Gehorsamkeit abgeprüft wurden, starteten für die drei HundeführerInnen  noch die beiden Module „Haar- und Federwild – Schleppe“ sowie „Wasserarbeit“.

 

Unter den strengen Augen der Prüfer absolvierten die drei Hunde, ein Labrador, ein kleiner Münsterländer sowie ein Setter/Retriver–Mix überzeugend die beiden Schleppen. Souverän nahmen sie dann zum Abschluss das Wasser an, fanden innerhalb kurzer Zeit die Ente und brachten diese ihren HundeführerInnen. Am Nachmittag war sie dann gelaufen, die erste „Allgemeine Brauchbarkeitsprüfung“ im ÖJV–Bayern und fast alle TeilnehmerInnen konnten mit bestandener Prüfung die Heimreise antreten.


Ein Hundeführer brachte es bei der Urkundenverleihung durch den ÖJV–Bayern Vorsitzenden, Dr. Wolfgang Kornder, auf den Punkt als er sagte: „Ich bedanke mich im Namen aller Teilnehmer für die äußerst angenehme Prüfungsatmosphäre und die interessanten Hinweise und Tipps durch die Prüfer“.

Durch die Realisierung der beiden Module „Haar- und Federwild – Schleppe“ sowie „Wasserarbeit“ hat der ÖJV–Bayern einen weiteren Schritt nach Vorne im Bereich der Hundeprüfungen gemacht.
Die nächste Prüfung findet am 11. Mai 2013 wiederum in Brunnau statt.

Uwe Köberlein

Eindrücke von der Prüfung