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Die ersten Schweißfährten im Vorbereitungskurs

Am Samstag, 16.03.2013 war es endlich soweit: Nach einigen interessanten und überaus lehrreichen Unterrichtseinheiten zum Thema „Kommunikation, Motivation und Gehorsam“ standen nun die ersten Schweißfährten auf dem Programm. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann ans Werk:
Angeleitet durch den erfahrenen Hundeführer Peter Marx legten die TeilnehmerInnen ihre ersten eigenen Fährten. 70 Schritte nach vorne, dann windabhängig 30 Schritte nach links oder rechts und bei jedem Aufsetzen des linken Fußes einen Schweißspritzer, so die Ansage von Peter Marx.
Um die Fährte anschließend ein wenig liegen zu lassen, ging man wieder zu verschiedenen Gehorsamsübungen über, die gar nicht oft genug trainiert werden können. Erfreulich, dass alle Hundeführer ihre „Hausaufgaben“ machen und ein schöner Fortschritt von Woche zu Woche erkennbar ist. Unterstützt werden sie dabei von Andrea Kühne, die federführend für den Gehorsamsteil war und jedem Teilnehmer nach dem Kurs die entsprechende „Hausaufgabe“ zukommen ließ.
Aber dann ging’s mit den ersten Fährten los: Egal ob Jagdterrier, Beagle oder Patterdale – Terrier, alle Hunde arbeiteten mit großem Eifer ihre erste Fährte und kamen auch ans Ziel, wo ein dickes Lob und ein tolles Leckerchen neben der Wilddecke auf sie wartete.
In den nächsten Wochen werden nun an den Übungstagen immer wieder Fährten mit unterschiedlicher Standzeit und unterschiedlicher Ausführung – Schweiß, Fährtenschuh mit und ohne Schweiß – gelegt, wobei wichtig ist, dass nicht zu viele Fährten gearbeitet werden. Maximal einmal die Woche bzw. in zehn Tagen, so die Information der Ausbilder an die Hundeführer.

Uwe Köberlein