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Schießnachweise angepasst

Laufender Keiler und 100 Meter-Stand ermöglichen Nachweis „Medium“, Mitarbeit per „Skype“ möglich

(Red.) Der Arbeitskreis Schießwesen (AKS) des ÖJV Bayern hat im März 2017 seine Schießnachweise überarbeitet. Ab diesem Sommer kann der Nachweis „Medium“ auch auf Schießständen abgelegt werden, die über einen Laufenden-Keiler-Stand und 100 Meter-Bahnen verfügen. Diese sind viel stärker verbreitet als Schießkinos und 200 Meter-Bahnen. So sollen mehr Jägerinnen und Jägern die Möglichkeit erhalten, einen ÖJV-Nachweis abzulegen.

    Zudem wurde die einfachste Nachweis-Disziplin bis auf weiteres ausgesetzt. Dazu Torsten Pflittner, Sprecher des AKS: „In den letzten Jahren zeigte sich, dass die Anforderungen des Levels „Basic“ von jedem Teilnehmer, der selbstständig nur ein wenig übt, erlangt wurden. Durch die Konzentration auf „Medium“ und „Professional“ wollen wir die Interessenten anregen, noch öfter unterm Jahr selbstständig das Schießen zu üben und dann ihr Können bei unseren Veranstaltungen zu zeigen.“ Veranstalter von Bewegungsjagden verlangen meist nur eine Bestätigung, dass der Jäger auf laufende Ziele geübt hat. Diese kann auch weiterhin bei den ÖJV-Schießen erworben werden.

    Damit der Level „Medium“ auch abseits der bisherigen Schießanlagen geschossen werden kann wurde er leicht abgeändert, Neuerungen hier hervorgehoben:

§4    200m auf ÖJV-Rehwildscheibe oder 100m auf die kleine Rehwildscheibe des ÖJV: 3 Schuss sitzend aufgelegt. Anforderung: 2 Kammertreffer, kein Zeitlimit.

§5    Bewegungsschießen. Im Schießkino oder auf den laufenden Keiler:  2x3 Schuss, insgesamt mindestens 4 Treffer (von 6 Schuss) im Kammerbereich.

    Für den veröffentlichten Termin am 24.06.2017 in Bockenberg gibt es eine Übergangsregelung: Teilnehmer, die sich für „Basic“ angemeldet haben können diesen Nachweis auch ablegen.

    Diese Änderungen kommen dem Wunsch vieler Mitglieder entgegen, in ihrer eigenen Region an ÖJV-Schießen teilzunehmen führt Pflittner weiter aus: „Diese Reform löst uns von den wenigen Schießkinos in Bayern. Der Arbeitskreis Schießwesen wird aktiv auf die Bezirksgruppen zugehen, diese Neuerungen vorstellen und bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen helfen. Wir stehen schon in Kontakt mit Interessenten aus Oberbayern und Oberfranken, wahrscheinlich werden schon dieses Jahr dort Nachweis-Schießen stattfinden. Aktuelles dazu wird über regionale Newsletter und die elektronischen ÖJV-Medien bekannt gegeben.“
    Ebenfalls neu ist die Nutzung des Videokonferenzprogramms Skype für die Arbeitskreistreffen. Hierzu Kai Evers, stellvertretender Sprecher des AKS: „Regelmäßig wird dieses Tool bei der Arbeit für  Besprechungen genutzt. Wir wollen dadurch die Teilnehmerquote bei unseren Sitzungen erhöhen, zumal es für Privatnutzer kostenfrei und einfach zu bedienen ist.“ Pflittner und Evers rufen daher alle Mitglieder, die Interesse am Schießwesen haben auf, sich bei ihnen zu melden, beide helfen gern bei der Installation des Programms und stehen für Fragen zur Verfügung. Den Kontakt stellt gerne die Geschäftsstelle her: info@oejv-bayern.de