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Stationen einer Nachsuche

Von Hans Webersberger

Von dieser kleinen Leiter aus wurde geschossen.
Kaliber 30-06, RWS EVO GREEN, ca 40 m
Der Rehbock ist auf Schuss hin mit geringem Zeichnen (zusammenzucken) geflüchtet.
Es wurde bereits kurz nach 19 Uhr geschossen. Also genug Licht und Wartezeit (ca. 45min) um die vermutete Totsuche zu dokumentieren.

Warnhalsung, Schutzhandschuhe, Nobite (Schutz gegen Schnaken und Zecken), Schweißriemen, Gekrösemesser zum Aufbrechen, Taschenlampe,  Moramesser zum Abfangen, Markierband zum Verbrechen von Anschüssen und Pirschzeichen, Fleischhaken um Rehe kopfüber und  nicht am Boden aufbrechen zu müssen. Rosenschere, Warnweste und Ledertasche für die ganzen Sachen.

 

 

 

Münsterländer zeigt Anschuss, bereits angetrockneter Schweiß mit Markierband "verbrochen".

 

 

 

Schweiß am Grashalm

 

 

 

Hund zeigt Wundbett, in dem der Rehbock gelegen haben muss.

 

 

 

 

Riemenarbeit. Von dort geht es durch hohes Gras auf eine Wiese mit niedrigen Gras.

 

 

 

Ca. 20 m weiter liegt dann der Rehbock.
Der abgelegte Hund muss warten.

 

Die Gesamtfluchtstrecke  betrug ca. 50 m.

Hans Webersberger
(Aug. 2013)